Medikamente
Psychopharmaka und Beruhigungsmittel – die Gefahr erkennen
Kulturen und Religionen kennen seit Uhrzeiten Mittel und Substanzen, die sich auf die Psyche des Menschen auswirken. In unserer heutigen Zeit werden Psychopharmaka für die medizinische Versorgung bei Menschen eingesetzt, um mitunter psychische Erkrankungen zu heilen oder zu lindern. In Psychopharmaka sind Substanzen von Tee, Alkohol, Opium, Haschisch, Sulfonal, Morphin und andere enthalten, die psychische Vorgänge und Verhaltensweisen beeinflussen. Psychopharmaka werden in Form von Tees, lauwarmen Bädern, Pflanzenheilmitteln und Tabletten oder in Form anderer chemischer Substanzen verabreicht
Psychopharmaka werden eingeteilt in:
- Aufputschmittel
- Beruhigungsmittel (Tranquilizer)
- antipsychotische Psychopharmaka (Neuroleptika)
- Antidepressiva (stimmungsaufhellende Psychopharmaka)
- Halluzinogene (Psychopharmaka, die außergewöhnliche Zustände hervorrufen)
- Phasenprophylaktika (die Psyche beeinflussend)
Beruhigungsmittel werden im Allgemeinen ärztlich verordnet. Heutzutage kämpfen Menschen vermehrt mit Beschwerden wie Überforderung, Anspannung, Stress und Angstzuständen, aber auch Schlafstörungen – alles Symptome, denen Menschen in unserer Erlebnis- und Leistungsgesellschaft vermehrt unterliegen. Zunächst unauffällige und weniger ernst zu nehmende Symptome können sich leicht in ernsthafte seelische Störungen umwandeln, die den Alltag und die Lebenssituation von Personen als psychosoziale Folgeerscheinungen nachhaltig beeinflussen.
Tranquilizern wirken beruhigend, angstlösend und schlaffördernd. Bereits in kleinen Dosen besteht bei der Einnahme von Tranquilizern allerdings die Gefahr, süchtig zu werden – aufgrund des Inhaltsstoffes Benzodiazepine. Bei Langzeitgebrauch von Schlafmitteln ist daher mit ernsthaften Konsequenzen zu rechnen und von einer regelmäßigen Einnahme abzuraten. Aus diesem Grunde verschreiben Ärzte Schlafmittel in der Regel nur in allerletzter Instanz, in Apotheken sind sie nicht rezeptfrei zu erwerben. Zu den Nebenwirkungen zählen Gleichgültigkeit, Gedächtnisverluste, Appetitsteigerung, Zyklus- und Potenzstörungen, Sturzgefahr durch den Verlust des Gleichgewichtssinnes, Muskelschwäche und Atemstörungen. Die Einnahme kann zu psychischen als auch körperlichen Abhängigkeiten führen.
News
-
Helfen sie ihrem Körper, sich gut zu fühlen!
Gerade jetzt in der grauen Jahreszeit, wo es nass und kalt ist und man sich oft antriebslos fühlt, steigt auch das Risiko für eine Erkältung [...]
-
Psychologen immer mehr gefragt
Psychische Beschwerden und Krankheiten nehmen immer mehr zu, jedes Jahr steigen die Zahlen von Betroffenen in den Statistiken weiter an. Die Dunkelziffer derer, die sich [...]
-
Psychologische Unterstützung auf dem Weg zum Nichtraucher
Tabak gilt vielen Menschen bereits seit Jahrhunderten als Genussmittel. In frühgeschichtlicher Zeit oft aus spirituellen Gründen genutzt, hat sich Tabak über die Jahrhunderte als fester [...]
-
Hypnose als Allheilmittel
Heutzutage ist Hypnose beliebter denn je. Immer mehr Menschen erhoffen sich davon beispielsweise eine Hilfestellung zur Bekämpfung einer Sucht oder die Ablegung eines nervigen Ticks. [...]
-
Wissenswertes zur Hypnoanalyse
Die Hypnose ist bei Vielen bekannt, die Haupteinsatzgebiete nach einer Hypnose Ausbildung sind die Raucherentwöhnung und das Abnehmen oder sie wird benutzt, um Ängsten Herr [...]
